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19. Juli 2019
Rauschgut – Zeitgeist & Infotainment
Mysteriös

Das mysteriöse Verschwinden der Malaysia Boeing MH370 könnte gelöst worden sein.

Das mysteriöse Verschwinden der Malaysia Boeing MH370 könnte gelöst worden sein

Menschen verschwinden hin und wieder. Genauso Hunde, Katzen gelegentlich und ganz manchmal auch Socken. Aber eine ganze Boeing 777 verschwinden nicht einfach. Eine Boeing 777 wiegt fast eine halbe Tonne und kostet 290 Millionen Euro. Es ist nicht die Art von Gegenstand, die man so einfach aus den Augen verliert, wie z.B. Socken.

Nur was da genau mit dem Flug MH370 von Malaysian Airlines im März 2014 passierte, einer der mysteriösesten Vorgänge der jüngsten Luftfahrtgeschichte. Ähnlich wie das Verschwinden von Daniel Kübelböck wurde MH370 zu einem der größten Luftfahrträtsel aller Zeiten und es inspirierte ebenso viele Verschwörungstheorien – eine heute fast natürliche Folge die bei „großen Geheimnissen“ nahezu pflichtgemäß passiert.

Aber das Verschwinden von MH370 und seiner 239 Passagiere könnte sein Geheimnis gelüftet haben. Laut CBS behaupteten im Mai 2018 einige Ermittler (“eine internationale Gruppe von Luftfahrtexperten”), sie seien sich ziemlich einig darüber, was mit dem verunglückten Flugzeug passiert sein muss. Es hat leider nichts mit Außerirdischen, Dschihadisten oder Rauchmonsterelfen auf abgelegenen Inseln zu tun. Tatsächlich ist das Verschwinden der Maschine wahrscheinlich einfach zu erklären: grundlegende menschliche Dramatik.

Eine unabhängige Untersuchung von „60 Minutes Australia“ (so eine Art Boulevard News Magazin im TV) ergab, dass die vermisste Boeing der Malaysa Airlines von ihrem Piloten in voller Absicht ins Meer geflogen wurde. Die an der Untersuchung beteiligten Personen waren nicht nur Reporter, die versuchen eine reißerische Geschichte zu verkaufen, sondern auch echte Flugfeldexperten, die davon überzeugt sind, dass die Beweise auf eine vorsätzliche Handlung hindeuten und nicht auf einen tragischen Unfall. “Er hat sich schlicht und einfach umgebracht”, sagte Larry Vance, ein kanadischer Flugzeugabsturzermittler. “Leider hat er alle anderen an Bord mitgetötet – und er hat es absichtlich getan.”

Die Ermittler wussten von Anfang an, dass die Kommunikationssysteme des Flugzeugs abgeschaltet worden sind. Sie konnten auch die Flugroute des Flugzeugs mit Hilfe von Radaraufzeichnungen nachbilden und von dort aus kamen sie zu dem Schluss, dass der Pilot nach einer extremen Umkehrung, die im Grunde genommen eine Kehrtwende bedeutete, entlang der Grenze zwischen Malaysia und Thailand flog und den Luftraum jeder Nation überquerte und verließ, um eine Entdeckung zu vermeiden.

An einem bestimmten Punkt der nachvollzogenen Radarfaufzeichnungen, schien er einen Tragflächenflügel des Maschine mit der Wasserobefläche zu streifen, genau über Penang, der Heimatstadt des Piloten, fast wie zum Abschied. Dann flog er wieder weiter über den Indischen Ozean und das weitere sechs Stunden lang.

Danach waren die Ermittler gespalten was passiert war – eine Theorie besagt, dass dem Flugzeug der Treibstoff ausgegangen ist und es in eine Art “Todestauchgang” gekommen ist, der mit hoher Geschwindigkeit die Wasseroberfläche traf. Die zweite Theorie besagt, dass der Pilot das Flugzeug auf der Wasseroberfläche gelandet hat. Die bisher erhobenen physischen Beweise – einschließlich einer der Flügelkomponenten des Flugzeugs – scheinen die zweite Theorie zu unterstützen, da ihr Zustand mit einem Flugzeug in einem kontrollierten Abstieg übereinstimmt und nicht mit einem, das einfach vom Himmel fiel.
Die Ermittler glauben auch, dass der Pilot die Druckluft im Flugzeug abgeschaltet haben könnte, so dass seine Passagiere bewusstlos geworden sind, bis die Maschine ins Wasser kam. Das scheint eine logische Erklärung für das Fehlen von Last-Minute-Telefonaten und Textnachrichten von Passagieren an Angehörige zu sein.

Trotz allem sind die Verschwörungstheoretiker noch nicht überzeugt. Es gibt immer noch viele Leute, die es einfach nicht glauben wollen, dass der Absturz volle Selbstmordabsicht des Piloten gewesen ist – die Familie des Piloten, behaupten nach wie vor, dass nach wie vor nichts sicher bekannt ist, solange das Flugzeug nicht geborgen worden ist. Das meiste der Maschine befindet sich immer noch an unbekannten Orten irgendwo auf dem Grund des Indischen Ozeans. Und ein 1.500 Seiten starker Bericht malaysischer Beamter, der im Juli 2018 veröffentlicht wurde, besagt, dass die Untersuchung immer noch nicht abgeschlossen ist, obwohl sie “rechtswidrige Einmischung durch Dritte” nicht ausschloss.

Was die 60-minütige Australien-Untersuchung nicht herausgefunden hat, war das Motiv – wenn der Kapitän das Flugzeug absichtlich in den Ozean geflogen hat muss er doch einen Grund gehabt haben? Laut dem Guardian stellte die malaysische Untersuchung fest, dass “der Pilot und der erste Offizier gut ausgeruht gewesen sind und weder unter scheinbarem finanziellen, noch emotionalen oder psychologischen Stress gestanden haben” und was es nach wie vor schwierig macht, das Bild objektiv zu vervollständigen. Dennoch verdeutlichte der 60-Minuten-Australien-Bericht ein unheimliches Beweisstück, das im Haus des Piloten gefunden wurde: Eine Computersimulation einer Flugroute, die im Indischen Ozean endete.

Damit bleiben die Details weiter umstritten und ohne das Flugzeug selbst , werden diese Details vielleicht nie objektiv bewiesen werden können. Dennoch halten einige Ermittler das Auffinden des Flugzeug nicht für notwendig, um das Geheimnis zu lösen. “Die grundlegenden Schlussfolgerungen über das, was hier passiert ist, liegen bereits auf der Hand”, sagte Martin Dolan, ehemaliger Leiter des Australian Transport Safety Bureau. “Das war geplant, das war Absicht und das alles über einen längeren Zeitraum. Daran gibt es kaum irgendwelche Zweifel”

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