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15. September 2019
Rauschgut – Zeitgeist & Infotainment
Startup Serien

Die Start-Up Serie in der dritten Woche – Erstellung eines Marketingplans

startup serie dritter teil

Dieses ist der dritte Teil meiner vierteiligen Reihe über die Gründung eines eigenen kleinen Unternehmens von zuhause aus innerhalb eines Monats. Wenn du die ersten beiden Wochen verpasst hast, in denen es um die Planung und die Umsetzung deiner Geschäftsgrundlagen gegangen ist, kannst du alle vorherigen Kapitel hier nochmal nachlesen:

An dieser Stelle hast du bereits deine Recherchen durchgeführt und deine Geschäftsgrundlage geschaffen, einschließlich der Beschaffung aller benötigten Lizenzen, der Erstellung einer Website und das Anlegen einer E-Mail-Liste. In der dritten Woche müssen wir uns damit beschäftigen, die Leute über dein super cooles Unternehmen zu informieren, indem du einen Marketingplan erstellst.

Tag 15: Entwicklung deines Marketingplans

Viele unerfahrene Geschäftsleute investieren nicht genügend Zeit ins Marketing. Das ist ein Problem aus drei Gründen,
1) Du verschwendest deine Zeit,
2) Du verschwendest dein Geld und
3) Du behinderst deinen geschäftlichen Erfolg.

Die Entwicklung eines Marketingplans beginnt damit zu erkennen, wer die OPTIMALSTEN Kunden für deine angebotenen Produkte oder die Dienstleistungen sein könnten. Denke bitte nicht, dass “jeder” für deine Angebote in Frage kommen könnte. Auch wenn das möglicherweise sogar stimmt, werden trotzdem nicht alle gleich „einfach so“ unbedingt in deine Produkte oder Dienstleistungen investieren. Stattdessen solltest du den genauen Typ der Personen identifizieren (Alter, Geschlecht, sozioökonomischer Status, Wünsche, Bedürfnisse, Ziele usw.) und damit lernen, wie man mit den möglichen Bedürfnissen dieser Personen umgehen kann. Zwar wollen viele Menschen von zu Hause aus arbeiten, aber vor allem Mütter zum Beispiel haben ganz andere Motive von zu Hause aus zu arbeiten als ein alleinstehender Single.

Im zweiten Teil deiner Planung sollte das Lernen deiner möglichen Marktplätze stehen, damit du weißt, wie du dort am Besten kommunizierst (Wenn Du z.B. Artikel für Rock-Konzerte verkaufst, wirst du die Menschen anders ansprechen, als wenn du gehäkelte Tischdeckchen anbietest). Wenn du z.B. an Mütter vermarkten möchtest die von zu Hause aus arbeiten wollen, musst du ihre Motive kennen (sind sie zu Hause weil sie bei den Kindern sein wollen?) und wonach sie gerade suchen oder was sie daher benötigen könnten (mehr Flexibilität?). Auf der anderen Seite haben alleinstehende Singles wieder ganz andere Motive und entsprechende Bedürfnisse (Mehr Freizeit, Auswanderziele etc ..). Diese Dinge sind wichtig zu wissen, da die Verbraucher eher auf Nachrichten reagieren, die auf ihre Bedürfnisse eingehen.

Schließlich musst Du genau wissen, wo sich dein Markt befindet. Dazu gehören das studieren von Websites, die du besuchen solltest, Zeitschriften die zu lesen sind, Orte die besucht werden müssen. Da, wo es passt, wirst du deine Message platzieren. Allgemeine Infos an einem allgemeinen gewöhnlichen Ort ohne sich vorher darüber Gedanken gemacht zu haben ist reine Zeit- und Geldverschwendung. Stattdessen sind zielgruppenspezifische Botschaften, die direkt an den Marktplatz geliefert werden wo sie hinpassen, effektiv und effizient und die passende Maßnahme, deine Zeit- und Marketingkosten gezielt einzuteilen.

Sobald du alle diese Teile und Informationen an Ort und Stelle verarbeitest und gesammelt hast, entscheidest du allein, welche Arten von Nachrichten und Infos (in Form von Anzeigen, Sprüchen, Werbung, Artikel, etc.) du in die Kommunikationsstellen deiner Märkte (Websites, Zeitschriften, etc.) veröffentlichen sollst. Behalte im Auge, dass Marketingmaßnahmen nicht in Stein gemeißelt sind, anfängliche Fehler und Missgeschicke sind gestattet und gehören zum Erwerben von Erfahrungen. Vergewissere dich daher, dass du jeden Tag eine Marketingaufgabe erledigst (weitere unten habe ich ein paar Ideen für dich).

Tag 16: Mit den Netzwerken Kontakt aufnehmen

Es ist immer eine Überraschung für mich, wie viele neue Geschäftsinhaber ihren Freunden und Verwandten nicht von ihren Bemühungen erzählen. Auch wenn deine Kumpels vielleicht nicht gerade das Produkt oder die Dienstleistung benötigen werden die du anbietest, könnten sie dich möglicherweise anderen Personen empfehlen, von denen sie wissen, das sie deine Kunden werden könnten. Verschicke also E-Mails, telefoniere und/oder teile die Infos deines Business in den sozialen Netzwerken. Erzähle ihnen vom Mehrwert den du zu bieten hast und wie du ihnen oder anderen damit helfen kannst, welches Problem auch immer zu lösen.

Tag 17: Entwicklung konsistenter Social Media Profile

Du musst dich nicht gleich in jedem sozialen Netzwerk anmelden oder präsent sein. Konzentriere dich stattdessen lieber auf die, die deinen Marktplatz nutzen. Bevor du dort Verbindungen vermarktest und Kontakte herstellst, vervollständige deine Profile (einschließlich Bilder und Bio) und verwende dabei die gleichen Fotos. Farben und Logos die auch auf deinen Plattformen vorhanden sind. So wissen die Leute gleich, dass sie sich am richtigen Ort befinden.

Tag 18: Erstellen eines Social Media Marketing Plans

Es gibt vieles was innerhalb sozialer Netzwerke schief gehen kann. Du kannst eine Menge Zeit veschwenden ohne damit gewünschte Ergebnisse zu erzielen. Du kannst versehentlich Inhalte kundtun, die Menschen verärgert. Du kannst deine Follower mit zu vielen “Kauf”-Aufforderungen duchaus belästigen und zum Spammer werden. Ein gut durchdachter Plan ist der beste Weg, um Social Media Strategien zu erarbeiten und zu verwalten. Dein Plan sollte Möglichkeiten beinhalten, deinen Markt optimal zu erschließen (z.B. um das Feedback zu erhalten oder deine Ideen auszutauschen). Du solltest einen Teil deiner Zeit damit verbringen, auf die Aktionen deines Marktes und die damit geschlossenen Verbindungen zu reagieren (auf Kommentare antworten, Retweets bearbeiten und organisieren, Informationen verarbeiten usw.).

Tag 19: Pressemitteilungen an die Medien verschicken

Nicht zu unterschätzen ist die Art von Werbung, die dir beim Aufbau deines Unternehmens ohne großen Kostenaufwand durchaus hilfreiche Möglichkeiten bietet. PR ist nämlich grundsätzlich kostenlos und kann dich zum Experten auf deinem Gebiet verwandeln. Es ist ein sinnvoller Tipp, eine Pressemitteilung an deine gegebenen lokalen Medien zu faxen (Fax ist hier die wirkungsvollste Maßnahme), wie bei Zeitungen (täglich, wöchentlich), Zeitschriften und lokale Nachrichtensender. Als nächstes verfasst du Publikationen, die deine Marktinteressenten eher lesen könnten und verschickst ihnen daraufhin eine Pressemitteilung. Stell sicher, dass du deine Pressemitteilungen unbedingt auf deiner Website veröffentlichst.

Tag 20: Sich u.U. für den HARO Report anmelden

HARO ist eine internationale „Reporterhilfe“ und ein sehr beliebtes Werbemittel, bei denen, die das bereits kennen. Alle Medien, einschließlich Blogs, Podcasts, Zeitschriften, Fernsehsendungen, Zeitungen und Radio, von nahmhaften internationalen Verlagen, reichen dort für die Befragung ihre Bedürfnisse Anforderungen ein, die du möglicherweise bedienen könntest. Experten wie du erhalten dann dreimal täglich eine E-Mail mit den aktuellen Bedürfnissen des internationalen medialen Tagesgeschäftes. Wenn du eine passende Lösung findest auf die dort täglich gestellten Fragen, antwortest du einfach mit einer entsprechenden Antwort, die quasi nur du als „Experte“ geben kannst. Ich habe diese Methode einmal für einen US-Kunden verwendet um in Redbook und ähnlichen Plattformen mit den Produkten vorgestellt zu werden. Beachte bitte dabei, dass der Medienreport in der E-Mail nicht immer gekennzeichnet ist. Reagiere auf alle HARO-Anfragen, in denen du ein Experte sein kannst. Selbst kleine Verkaufsstellen können dich vor ein Publikum bringen, das sonst niemals von dir und deinen Diensten gehört hätte.

Tag 21: Erreiche Blogger und Podcaster um dich für Gastbeiträge zu bewerben.

Wenn du die Websites deiner Marktchancen überprüft hast, solltest du eine gute Liste von Stellen haben, die du anbieten kannst, um einen Gastbeitrag zu schreiben oder ein Interview zu führen. Wenn du eine bestimmte Idee an einen Blog-Besitzer oder Podcaster weiterleitest, solltest du deine Ideen konkretisieren. Schreib nicht nur einfach drauf los, sondern schaffe Interesse. Bitte erst höflich darum, ob du bestimmte Texte von Tipps oder Interviews überhaupt einreichen darfst, bevor du die Inhalte versendest. Füge ein paar Informationen darüber hinzu, wer du bist und was du anbieten möchtest und über welche Ideen du vorhast zu berichten.

Wenn du jetzt die dritte Woche abgeschlossen hast, bist du bereit genug, in die vierte Woche zu gehen, die ich hier nächste Woche zum Ende führe.

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